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Vor einigen Tagen durfte ich in einer der schönsten Regionen Deutschlands – dem Berchtesgadener Land, ein kleines Berghotel in Ramsau bei Berchtesgaden fotografieren. Die freie Zeit nutzte ich zum Wandern und natürlich auch zum Fotografieren.

HINTERSEE UND ZAUBERWALD

Das Hotel liegt etwas außerhalb von Ramsau bei Berchtesgaden. Direkt gegenüber geht es in den „Zauberwald“. Im Zauberwald ist die Idee eines urwüchsigen Bergwaldes Wirklichkeit geworden! Wir liefen mehrmals mit unserem Hund Oskar durch den Wald zum Hintersee. Oskar fand es eigentlich wie ein kleines Kind super spannend und konnte immer mal wieder ans Wasser – was er ja über alles liebt!

Von dort gelangt man zu Fuß in ca. 30 Minuten zum wunderschönen Hintersee. Am Schönsten ist es hier in den frühen Morgenstunden…

Die Natur spiegelt sich dann so wunderschön im Wasser. Es lohnt sich, einen Tag etwas früher aufzustehen und den Zauber des Hintersee’s zu erleben…

Am frühen Morgen habt ihr den See mit ein paar Anglern fast für euch alleine! Aber auch zu jeder anderen Uhrzeit ist es hier einfach wunderschön!

Als alle anderen noch schliefen, packten wir zu zweit zwei Rucksäcke mit Klamotten, Decke und Hut und fuhren dieses Mal mit dem Auto zum Parkplatz des Hintersees. Zum Laufen waren wir so früh doch noch ein bisschen zu müde. Wir machten tolle Fotos und als wir zum Hotel zurück kamen, war es auch schon Zeit zum Frühstücken. Ich fotografierte meist am Vormittag und den Nachmittag hatte ich dann immer zu freien Verfügung.

Übrigens: Direkt am Seeufer, gegenüber dem Bootsverleih gibt’s leckeres Eis mit selbst gemachten Waffeln! Boot fahren macht auf dem Hintersee auch super viel Spaß! Egal ob mit dem Ruderboot oder dem Tretboot.

Um auf diesen Stein zu gelangen, musste Chrissi durch das eiskalte Wasser laufen, was mir früh um 7 noch eindeutig zu kalt war!

KÖNIGSSEE UND OBERSEE

Der Königssee ist der Touristenmagnet im Berchtesgadener Land und die Warteschlange, um mit eines der nostalgischen Elektroboote zu fahren, ist oft hunderte von Meter lang und die Wartezeit kann schon mal gut eine Stunde und mehr betragen.

Von daher mein Tipp für euch: Unbedingt auch hier früh aufstehen und eines der ersten Boote nehmen! Denn auch am Obersee, sowie in St. Batholomä ist in den frühen Morgenstunden nicht ganz so viel los. Plant für diesen Ausflug unbedingt einen ganzen Tag ein und löst das Ticket bis nach Salet Obersee. Mit diesem Ticket könnt ihr auch an der Wallfahrtskirche St. Bartholomä aussteigen. Bitte beachtet unbedingt, dass Drohnen im gesamten Naturschutzgebiet Berchtesgaden verboten sind und dass Hunde auf der Überfahrt mit dem Boot einen Maulkorb tragen müssen. Manche Hotels haben auch Maulkörbe zum Ausleihen.

Die letzte Haltestelle, an der auch wir ausgestiegen sind, befindet sich am Ende des Königssees und heißt Salet Obersee. Während der Fahrt bläst der Kapitän an der berühmten Echowand ein Trompetensolo, das von der gigantischen Felswand zurückgeworfen wird. Ein beeindruckendes Schauspiel!

Von hier aus führt ein malerischer Weg direkt zum Obersee.

Am Anfang des Obersee’s steht diese idylische Hütte:

Auch hier ist zum späten Vormittag hin schon sehr viel los – deshalb einfach bald genug da sein!

Weiter geht’s zur Fischunkelalm. Hier solltet ihr unbedingt mit festem Schuhwerk laufen. Wenn auch ihr aber nicht auf tolle Fotos ohne Wanderkleidung verzichten möchtet, packt doch einfach in einen Rucksack ein paar schöne Outfits mit ein – die ihr mal schnell drüber ziehen könnt. Denn auch wir laufen hier nicht mit Birkenstock’s und Kleidchen durch die Gegend, sondern mit festen Sport- oder Wanderschuhen!

Der Weg selbst verläuft zuerst großteils ohne nennenswerte Steigungen in einem Wald und ermöglicht immer wieder den Zugang zum Obersee. Nach ca. 30 Minuten ändert sich dies aber und es geht über viele Stufen und Steine, zuerst einige Höhenmeter hinauf und anschließend wieder hinunter – der Weg ist leider nicht barrierefrei und für Kinderwägen o.ä. nicht geeignet.

Unterhalb der Fischunkelalm steht diese schöne Hütte. Hier ist es selten so leer, wie auf diesen Fotos. Das lag wohl zum einen an den Corona-Pfingstferien, dass einfach noch nicht so viele Leute unterwegs waren und natürlich auch daran, dass wir bald genug losgefahren sind!

Hinter der Fischunkelalm könnte man noch weitere 30 Minuten zum Fuße des Röthbachfalls wandern. Den mit 470 Metern Fallhöhe höchsten Wasserfall Deutschlands sieht man aber auch aus der Ferne und wir hatten dann ehrlich gesagt auch alle keine Lust mehr, noch weiter zu laufen 😉

KLAUSBACHTAL MIT HÄNGEBRÜCKE

Hängebrücken sind nicht so meine Freunde, aber die Hängebrücke im Nationalpark Berchtesgaden ist nicht ganz so hoch und noch dazu wackelt sie kaum, so dass auch ich tatsächlich darüber lief!

Die Wanderung führt durch das Klausbachtal, entlang durch das sanft ansteigende Tal aufwärts, vorbei durch einen lichten Mischwald, später durch dichte Nadelwälder. An unzählligen Quellen konnte sich unser Hund Oskar immer mal wieder erfrischen, was ihm super viel Freude bereitete! Nach Steinen tauchen, Stöckchen aus dem Wasser fischen – das liebt er einfach!

Auf dem Rückweg liefen wir noch ein kleines Stück zu einer Alm, um uns mit einem leckeren Käsebrot für den Heimweg zu stärken! Wir lieben es einfach, auf der Alm zu sitzen und die Natur zu genießen!

Die Berge sind auch perfekt für unseren Hund Oskar.

Tolle Tipps zum „Reisen mit Hund“ findest du in diesem tollen Ratgeber.

KEMPINSKI RUNDWEG UND EINE RUNDE SCHAUKELN

Diese Schaukel begegnet dir auf vielen Bildern, wenn du mit dem # in Instagram nach Berchtesgaden suchst!

Und wenn du einmal auf der Schaukel sitzt, möchtest du da eigentlich gar nicht mehr runter! Einfach wunderschön, die Bergwelt auf der handgearbeiteten „hutschn“ zu überblicken! Die Schaukel steht im Garten des Kempinski Hotel Berchtesgaden. Ein tolles Hotel in 1000 m Höhe mit Panoramablick auf die Bayerischen Alpen. Macht doch einfach einen Spaziergang auf dem Kempinski Rundweg und schaukelt danach eine Runde!

ROSSFELD-PANORAMASTRASSE

Nicht weit enfernt befindet sich die Rossfeld-Panoramastraße. Kurvenreich führt Deutschland’s höchstgelegene, mautpflichtige Panoramastraße verschiedene Einkehrmöglichkeiten passierend zur großen Aussicht auf dem Scheitelpunkt. Ob mit dem Auto, Motorrad oder Mountainbike: Ein besonderes Erlebnis!

KIRCHE ST. SEBASTIAN IN RAMSAU

Wenn ich an Berchtesgaden denke, sehe ich immer die Kirche St. Sebastian in Ramsau vor mir. Wahrscheinlich, weil sie auf fast jeder Postkarte abgedruckt ist und in vielen Bergserien im Vorspann läuft 😉  Kein Wunder, denn mit der Holzbrücke im Vordergrund und den Bergen im Hintergrund, ist sie einfach ein tolles Motiv!

Was ihr in Berchtesgaden sonst noch erleben könnt (und was wir bei unseren letzten Besuchen zum Teil auch schon unternommen haben):

Wanderung oberhalb des Königssees (links von der Bootsanlegestelle geht es vorbei an den Bootshäusern zum Wanderweg). Was eine Notlösung beim letzten Mal war, da die Schlange für die Fahrt zum Königssee einfach zu lang war, war die Wanderung wirklich eine tolle Alternative!

Fahrt mit der neuen Jennerbahn auf den Jenner (tolle Sicht auf den Königssee)

Besuch der nah gelegenen Stadt (ca. 25 km) Salzburg

Kehlsteinhaus, Kehlstein, Salzbergwerk Berchtesgaden, Watzmann Therme, Das Haus der Berge, Sommerrodelbahn, Predigtstuhlbahn, Almbachklamm, Chiemsee und noch so viel mehr!

Arbeit mit Urlaub in einer der schönsten Flecken Deutschlands zu verbinden, war eine tolle Erfahrung, was unbedingt wiederholt werden muss!

Ich habe einige meiner Lieblingsunterkünfte hier für dich gesammelt – vielleicht ist auch etwas für dich dabei!

Letztes Jahr im März war ich übrigens auch am Königssee zum After-Wedding Shooting mit Anja und Marco. Den Bericht dazu findest du hier. 

Bei mir im Urlaub war u.a. folgendes mit dabei:

meine zwei Fjällräven Rucksäcke, Taschenmesser, meine Kamera Nikon Z6, meine kleine Kamera für unterwegs: die Olympus PEN, meine Outdoor-Hängematte, unsere super praktische Trinkflasche für unseren Hund Oskar.

 

Und hier noch ein toller Tipp für dich: Das E Book: „Deutschland der Länge nach“

2,3 Millionen Schritte | 1735 km | 73 Tage | 8 kg Rucksackgewicht | 7 Bundesländer | 2 Beine | 1½ Paar Wanderschuhe | 1 Ziel

In dem liebevoll gestalteten E-Book wird dir in 18 Berichten und 97 Fotos von den 73 Tagen und 1735 km lange Wanderung vom südlichsten Punkt Deutschlands, dem Grenzstein 147 am Haldenwanger Eck in den Allgäuer Alpen, zum nördlichsten Punkt Deutschlands am Ellenbogen auf Sylt erzählt. Statistiken, die Route auf einer Karte, eine Packliste, die Etappenübersicht inkl. einer Bewertung jeder einzelnen Etappe und GPS-Tracks der kompletten Route gibt es obendrauf.

 

Viel Spaß bei eurer Reise durch unser schönes Deutschland!

Eure Alex

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