Wie oft habt ihr euch eigentlich schon den Kopf über die Gästeliste zerbrochen ;)? Es ist auch überhaupt nicht sooo einfach!

Ich möchte euch mit diesem kleinen Blogartikel die Entscheidung ein kleines bisschen leichter machen.

Eure Planung steht und fällt mit der Gästeliste. Sie ist ausschlaggebend für die Wahl der Location, das Budget und auch die Stimmung am Tag. Mit der Gästeanzahl entscheidet sich natürlich auch, welche Location für euch zur Auswahl steht, denn diese sollte angepasst sein. Ist sie zu groß, könntet ihr euch verlieren oder müsst sehr kreativ sein, den Platz zu füllen. Sie sollte aber auch nicht zu eng sein, damit für alle genug Platz ist. Denkt auch immer an Platz für die Dienstleister, wie z. B. die Band. Weniger schön ist es ja, wenn ein Gästetisch aus Platzgründen später aufgelöst werden muss. 

Häufig ist das Erstellen der Gästeliste schnell gemacht, wenn ihr euch einig seid,  wie viele Gäste ihr einladen möchtet und wer dabei sein darf. Falls ihr euch nicht einig seid, könnte es ein klein wenig Gesprächsbedarf geben:

  1. Wer ist wirklich wichtig und wie weit könnten wir die Anzahl erweitern. 

  2. Wen würden wir nur einladen „weil man es halt macht“ oder es von uns z.B. von den Eltern, verlangt wird? 

  3. Wer steht ganz unten auf der Liste und ist vielleicht doch nicht so wichtig? 

  4. Wen laden wir nur ein, weil wir es „müssen“, z. B. ihr wart vor Jahren auf der Hochzeit eingeladen und fühlt euch verpflichtet, eine Gegeneinladung auszusprechen.

Zusammen mit meiner Kollegin habe ich übrigens auch einen ganz tollen Online-Kurs zur Hochzeitsplanung erstellt. Er hilft euch zu Klarheit während der Hochzeitsplanung, Dienstleister zu finden, die euch am Herzen liegen und natürlich zu ganz viel Spaß, während der Hochzeitsplanung. Mit uns geht ihr super entspannt diesen Weg und werdet sicher nicht zur „Bridezilla“!

Unser letzter und fünfter Tipps: Falls es euch emotional schwer fällt, die Gäste zu begrenzen, helfen euch evtl. auch die sachlichen Fakten:

Es braucht pro Person immer mehr Platz, mehr Essen und Getränke und das bedeutet zwangsläufig auch mehr Budget. Herunter gerechnet kann das zwischen 50-150€ pro Gast liegen. Das bedeutet für die „geduldete“ Tante Inge mit Familien können das mal über 500€ sein. Diese könntet ihr natürlich auch anders sinnvoll einsetzen: So könnt ihr euch vielleicht doch die Stunden”mehr”  für bestimmte Dienstleister leisten, wie  z.B. Band/DJ/Fotograf oder ihr spart euch das Geld für die Flitterwochen. 

Vielleicht könnt ihr euch auch mit dem Gedanken eines „Polterabends“ anfreunden. Am Polterabend selber könnt ihr die Gästeanzahl ein bisschen großzügiger wählen, am Hochzeitstag selber nur mit dem engsten Freundes- und Familienkreis feiern.

Wichtig ist am Ende, dass ihr euch BEIDE mit den Gästen und auch dem Budget wohl fühlt. Ihr sollt Spaß beim Einladen und beim Feiern haben und euch keine Gedanken machen, dass blöde Situationen entstehen könnten, weil ihr euch mit dem oder jenen Gast auf eurer Hochzeit nicht wohl fühlt. Hier kann ich euch auch wieder nur raten, auf euer Herz zu hören!

Hast du selber Tipps zur Gästeliste oder noch Fragen? Dann schreibe es mir gerne in die Kommentare!